Über (SELBST-) BEWUSSTSEIN – Der Schlüssel liegt im Herzen!

Denken ist ein komplexer Vorgang. Gleichwohl ist das Denken, unser Verstand nur eine von mehreren Intelligenzen, über die wir Menschen verfügen.

Wir verfügen grundsätzlich über mehrere Intelligenzen, u.a. über:

– soziale Intelligenz
– mentale Intelligenz = Denken
– emotionale Intelligenz = sog. Herzintelligenz

In der heutigen Zeit sind viele Menschen „verkopft“, d.h. sie versuchen nahezu alles über ihr Denken, ihren Verstand zu erfassen und zu lösen. Über den Verstand können wir jedoch nicht alle Dimensionen erfassen, insbesondere wenn es um die Lösung von komplexen Anforderungen und Problemen geht. Und vor allem auch dann nicht, wenn es darum geht, uns selbst als das zu erfassen, was uns selbst ausmacht: unser (SELBST-)BEWUSSTSEIN.

Das liegt vor allem daran, wie wir erzogen werden und wie unsere Lehrer in den Schulen uns unterrichten.

Machen wir uns zunächst einmal bewusst, aus was wir Menschen eigentlich  bestehen. Wir Menschen bestehen aus:
– Materie (Zellen sind letztlich Atome)
– Informationen (Gene, DNA)
– und Energie.


Nahezu alle Vorgänge in unserem menschlichen System laufen über elektrische Schwingungen und Impulse ab.


Das ist übrigens nicht nur in unserem kleinen Organismus so, sondern im ganzen UNIVERSUM. Das gesamte UNIVERSUM besteht ausschließlich aus:

– Materie
– Informationen
– und Energie.

Und restlos alles im UNIVERSUM funktioniert über Energie und Schwingungen.

Ergo muss gelten: wir Menschen unterliegen mit unserem gesamten Sein allen universellen Gesetzmäßigkeiten.

Das bedarf m.E. keiner besonderen Erklärung und Erläuterung, weil wir Menschen ja Teil des Universums sind. Der Rest des UNIVERSUMs beginnt sozusagen jenseits unserer Außenhaut. Und wir selbst sind natürlich Teil des Universums.

Jeder Gedanke, den wir haben, ist eine elektrische Schwingung. Und diese Schwingungen können auf jede Zelle unseres Körpers wirken. Und das in jeder Hinsicht, positiv wie negativ.

 

Es ist ganz wichtig, dass ich meine Gedanken habe. Genauso wie es sehr wichtig ist,  dass ich meine Emotionen habe.

Ich bin weder mein Körper, noch meine Gedanken, noch meine Emotionen. Wäre es so, dass ich das alles bin, so wäre ich meinen Gedanken, meinen Emotionen, meinen Körper ausgeliefert.

Diese Erkenntnis ist existenziell wichtig. Denn nur so kann ich Herr des Geschehens sein und mich selbst steuern.

Was folgt zum Beispiel aus der banalen Aussage: „Ich bin krank!“?

Was unterscheidet das von der Aussage: „Mein Körper ist krank. ICH BIN GESUND!“?

Es ist ein gewaltiger Unterschied: bei der ersten Aussage „Ich bin krank“ bin ich „Opfer“, ich habe keine Kontrolle. Alles geschieht sozusagen.
Bei der zweiten Aussage „Mein Körper ist krank. ICH BIN GESUND!“ wird klar: ich bin es, der die Fäden in der Hand hält. Ich kann agieren. Und das ist ein gewaltiger Unterschied.

Bleibt nur die Frage: Wer oder was bin ICH denn, wenn ich weder mein Körper, meine Gedanken noch meine Emotionen bin?

Die Antwort ist: ICH BIN BEWUSSTSEIN.

Und nur wenn ICH mir meiner SELBST und den gezeigten Zusammenhängen bewusst bin, habe ich eine echte Chance mich selbst zu erkennen und Quantensprünge in MEINER Entwicklung in jeder Hinsicht zu erreichen.

Apropos Quantensprünge – das sind übrigens Erkenntnisse aus der Quantenphysik. Diese habe ich nicht selbst gewonnen, sondern ein Coach und Physiker, Gerhard Conzelmann, dem ich dafür sehr danke, hat mir das näher gebracht.

Aus diesen Erkenntnissen erfolgt so vieles und so gewaltiges, wenn es Ihnen gelingt, diese Zusammenhänge zu verstehen und die Wirkungen zu nutzen und eintreten zu lassen.

Wir Menschen neigen sehr oft dazu eindimensional, d.h. linear zu denken.

Um in der Zukunft erfolgreich zu sein, ist es jedoch erforderlich, dass wir mehrdimensional denken, d.h. exponentiell und darüber hinausgehend.

Das können wir jedoch nur dann bewältigen,  wenn wir alle Intelligenzen nutzen, die wir haben und die wir uns zum großen Teil noch nicht erschlossen haben. Das gute ist: jeder Mensch trägt diese Potentiale in sich.

Und noch eine Erkenntnis: Unsere wichtigste und kraftvollste Intelligenz ist die sog. Herzintelligenz.

„Das Herz ist Sitz einer Form von Intelligenz, die das Gehirn steuert und rundum wohltuend auf unseren gesamten Organismus wirkt – wenn wir sie einsetzen.“ 

Das Herz ist mehr als nur eine hochwirksame Pumpe. Es produziert 2,5 Watt elektrische Leistung und  erzeugt 40- bis 60 mal mehr elektrische Energie als das Gehirn. Wenn der Arzt in einer normalen Untersuchung diagnostiziert, dass das Herz 70 mal pro Minute schlägt, dann ist das nur ein Durchschnittswert. Tatsächlich verändern sich die Zeitintervalle zwischen den einzelnen Herzschlägen dauernd. Die Herzfrequenz von 70 Schlägen/min kann im nächsten Moment 60 Schläge/min und im nächsten Moment 80 Schläge/min betragen.  Das Herz schlägt also mal schneller und mal langsamer. Diese Variabilität der Herzfrequenz (HFV) kann man messen und aufzeichnen. Sie wird von fast allem beeinflusst, was wir denken, fühlen und tun.

 

Wie das Herz die Gehirnintegration beeinflusst

Aber die Herzfrequenzvariabilität ist nicht nur ein Anzeiger für ein gesundes oder ungesundes Wechselspiel im vegetativen Nervensystem. Viel wichtiger und hochinteressant ist die Tatsache, dass das Herz selbst tiefgreifende Auswirkungen auf die höheren Zentren im Gehirn, auf unsere Wahrnehmung, Emotionen und Lernfähigkeit hat. Das Herz spielt eine Schlüsselrolle bei der Herstellung der mentalen und emotionalen Kohärenz, da es über ein viel weiter entwickeltes Kommunikationssystem mit dem Gehirn verfügt, als die meisten großen Organe.

Zahlreiche Experimente haben gezeigt, dass die Botschaften, die das Herz an das Gehirn sendet, Wahrnehmungen, geistige Prozesse, Gefühlszustände und Leistungen stark beeinflussen.

 In der Tat ist das Herz ein hochkomplexes organisiertes, sensorisches Organ mit einem „kleinen Gehirn“, das mit dem Gehirn kommuniziert und es beeinflusst.

 Im Buch „Forschungsberichte zur Herzintelligenz- Methode“, dass im VAK-Verlag in deutscher Sprache erschienen ist, schreibt der Autor und Begründer der Herzintelligenzmethode Doc Childre:

 

„Unsere Forschungen lassen vermuten, dass das Herz, entsprechend dem emotionalen Zustand eines Menschen (wie anhand der Kohärenz der Herzfrequenzvariabilität gemessen), Informationen an das Herzzentrum im Hirnstamm (Medulla) überträgt, das seinerseits die intralaminaren Nuklei (Kerne) des Thalamus und des Mandelkerns speist. Diese Gebiete sind direkt mit der Basis des Stirnlappens verbunden, die bei der „Entscheidungsfindung“ und der Integration von Vernunft und Gefühl eine wichtige Rolle spielen. Die intralaminaren Nuklei senden Signale an den restlichen Kortex, um dazu beizutragen, die Kortexaktivität zu synchronisieren. Anhand des Informationsweges und –mechanismus lässt sich erklären, wie der Herzrhythmus  die Kohärenz der Hirnstrommuster verändern und dabei Gehirnfunktionen modifizieren kann. Unsere Daten zeigen, dass Kortexfunktion und positive Gefühle verstärkt werden, wenn das Herz übereinstimmende Informationen an das Gehirn sendet.“

 

Der Schlüssel zur Kohärenz ist das Erleben echter positiver Gefühle im Herzen!

 

Es konnte in Forschungsreihen gezeigt werden, dass es fast augenblicklich zu kohärenten Mustern der Herzfreqenzvariabilität, der Hirnströme, zu einer harmonischeren Atmung und somit zu einem ausgeglicheneren autonomen Nervensystem führt, wenn die Person sich per Vorstellungskraft auf ihr Herz und auf positive Gefühle konzentriert.

 

Die Wirkung von emotionalen  und mentalen Einstellungen auf das Immunsystem

 

In einer Forschungsarbeit mit 20 Testpersonen wurde festgestellt, dass ein einziges Ärger- oder Frustrationserlebnis das Immunsystem für mindestens 6 Stunden schwächen kann.“

 

Also es ist zu erkennen: Der Herz ist der Schlüssel zu allem! Auch zu uns selbst.

 

Übrigens: Das Christentum hat ein anderes Wort für BEWUSSTSEIN – es heißt dort SEELE.

 

Es ist unglaublich, wie viel Kraft die Seele dem Körper zu verleihen vermag. Es erfordert auch gar nicht eine große oder heldenmütige Energie des Geistes. Die innere Sammlung reicht hin, nichts zu fürchten und nichts zu begehren, als was man selbst in sich abwehren und erstreben kann.

Wilhelm Freiherr von Humboldt (1767 – 1835), Friedrich Wilhelm Christian Karl Ferdinand, deutscher Philosoph, Philologe und preußischer Staatsmann. Mitbegründer der Universität Berlin (heute Humboldt-Universität zu Berlin)

Quelle: Humboldt, W. v., Briefe an eine Freundin (gemeint ist Charlotte Hildebrand Diede), Leipzig 1847

 

 

Ich wünsche Ihnen alles erdenklich Gute!

Ihr

Volker Mühl

 

 


Volker Mühl



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